Mit Karen Fanto, Director of International Markets, Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH spreche ich darüber, wie sie Empowerment vorlebt und in der Führung echte Stärke sichtbar macht
– das Interview haben wir schriftlich geführt (23.03.2026)
Ich verfolge schon länger Ihre Posts auf Linkedin, sie sind ein Vorbild für Empowerment.
Karen Fanto: Dankeschön
Empowerment ist für Sie selbst sehr wichtig. Wie leben Sie selbst Empowerment und versuchen so auch Ihre MitarbeiterInnen zu stärken.
Karen Fanto: Ich selbst lebe Enpoweremet indem ich meine Rolle ausfülle – unabhängig vom Fakt, ob ich Frau oder Mann bin – mich nicht bitten lasse – sondern mich mit an den Tisch setze. Ich nehme Herausforderungen an, und stelle nicht den Anspruch bei Amtsantritt eines neuen Jobs bereits 100% zu wissen. Ich nehme Einladungen zu Key Notes oder Podiumsdiskussion an und arbeite mich im Zweifelsfall in das Thema ein. Geht nicht, gibt es nicht.
Bei Berndorf Bäderbau legen Sie viel Wert auf Empowerment. Wie ist Empowerment bei Berndorf Bäderbau spürbar. Was ist Ihnen dabei wichtig?
Ich habe vor 8 Jahren gemeinsam mit der AR-Vorsitzenden, das Berndorf Women Leadership Network gegründet, mit dem Ziel, Frauen in FP zusammen zu bringen, zum Austausch, sowie Ihnen mit diversen speziellen Fortbildungen auch einen Mehrwert zu bieten.
Wie wird Empowerment von Führungskräften im Unternehmen vorgelebt und weitergegeben?
In besagten Berndorf FK Network (FK = Führungskraft) machen wir auch eine Role Model Kommunikation über LinkedIn. Wir haben tolle Frauen in unserem Unternehmen, um nur ein Beispiel zu nennen: eine Schweisstechnologin, welche Vorarbeiterin in der Montage ist. So wollen wir weitere Frauen inspirieren.
Mein Stress-Tipp: Immer den ersten Schritt machen. Die Dinge nicht “overthinken” und nicht ewig anstehen lassen, sondern in Gang bringen.
Fotocredit: Himmelhoch PR